Ökostrom
Erneuerbare Energien
Da abzusehen ist, dass in den kommenden Jahren die Quellen für Öl, Gas und Kohle versiegen werden, steht die Menschheit vor der Aufgabe, sich nach neuen Energieträgern umzusehen.
Eine Alternative sind regenerative Energiequellen, wie Wasserkraft, Solarenergie, Windkraft und Biomasse. Befürworter des Ökostroms sind sich jedoch bei einigen Quellen nicht einig, ob zum Beispiel Strom, der mit großen Stauprojekten erzeugt wird, wirklich ökologisch ist. Bedenklich sind in jedem Fall die teilweise verheerenden Schädigungen der Umwelt, die bei großen Stauprojekten entstehen. Ebenso gibt es Streitpunkte bei der Beschaffung von Energien aus pflanzlichen Ölen. In Afrika und Südamerika haben die Palmen, aus denen dieses Öl gewonnen wird, viele angestammte Pflanzenarten verdrängt. Es entstehen Plantagen von so gigantischen Ausmaßen, dass diese vom Weltall aus gesehen werden können.
Strom, der aus diesen Quellen gewonnen wird, nennt man Ökostrom. Strom der aus mehreren dieser Quellen gewonnen wird, nennt man Ökomix.
Entscheidet sich ein Kunde für die Benutzung von Ökostrom, muss der Anbieter genau die Menge verbrauchten Stroms ins allgemeine Leitungsnetz einspeisen, die vom Ökostromkunden entnommen wird.
Es kann also nicht garantiert werden, dass der augenblicklich aus dem Netz entnommene Strom tatsächlich aus regenerativen Quellen stammt. Doch mit der Abnahme von Ökostrom vermindert man den Anteil des Stroms, der aus nicht nachwachsenden Quellen stammt.
Im Augenblick gibt es leider noch keine bundesweit einheitlichen Standards, die klar definieren, was Ökostrom ist. Tatsächlich existieren momentan fünf verschiedene Prüfsiegel für den Ökostrom.
Es ist zu hoffen, dass die regulierenden Stellen in der Zukunft diese Frage regeln.
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