Wasserkraft

 

Physikalisch gesehen wird bei der Wasserkraft die kinetische Energie des Wassers benutzt. Sie ist neben der Windenergie, die am häufigsten genutzte regenerative Energiequelle auf unserem Planeten.
Schon in der Antike wurden Wasserräder eingesetzt, um zum Beispiel Felder zu bewässern.
In der modernen Zeit wird Wasserkraft in erster Linie zur Stromerzeugung genutzt. Technisch wird dies folgendermaßen umgesetzt. In der Regel wird ein Flusslauf mit einer Staumauer aufgestaut. Am unteren Ende dieser Mauer sind Wasserturbinen positioniert, die von den, in hoher Geschwindigkeit heraus stürzenden Wassermassen, angetrieben werden und auf diese Weise Strom erzeugen.
Auch das Meer ist eine ergiebige Energiequelle. Seine Kräfte lassen sich zum Beispiel mit Meeresströmungs-, Gezeiten- und Wellenkraftwerken in elektrischen Strom umwandeln.
Da bei dieser Form der Energiegewinnung keine Emissionen erzeugt werden, darf nicht darüber hinweg täuschen, dass das Aufstauen von Flüssen teilweise verheerende ökologische Folgen hat. Ebenso darf man nicht die Probleme der Mensch außer acht lassen, die z.B. in China für den Sieben-Schluchten-Staudamm zwangsumgesiedelt wurden.
Trotz allem wird die Menschheit nicht umhinkommen, sich auch diese Energiequelle nutzbar zu machen. Weltweit betrachtet, ist die Wasserenergie schon jetzt, die am stärksten genutzte regenerative Energiequelle.